Date:Januar 05, 2017

Wangerländer Kurzeitung

Die Wangerländer Kurzeitung widmet Hanny’s Radlercafe gleich 2 volle Seiten! Sie schreibt:

Im Schatten mächtiger Kastanien sitzen, dem Spiel der Sonnenstrahlen auf üppigen Blütenköpfen zuschauen und hin und wieder an einem cremigen Latte Machiatto nippen. Dazu ein Stück feinsten, selbst gebackenen Kuchen vom Blech geniessen und die Augen an der mehr als 250 Jahre alten Hausfassade entlang gleiten lassen. Entspannen. Geniessen. Auftanken. Der richtige Ort dafür ist ein verwunschener, schöner, familiär einladender Platz im Wangerland, ganauer gesagt in Horum. Im Herzen des Ortes lädt Hanny’s Radlercafe zur Einkehr ein. Ein knallblau gestrichener Drahtesel mit einem entsprechenden Hinweis zeigt jedem Passanten den Weg in den 2000 Quadratmeter grossen Garten.

Weil hier der Platz in den vergangenen Jahren etwas knapp geworden ist, hat die Familie Klodt im Winter an der Längsseite des Hauses einen schmucken Anbau gezimmert, der mit den weissen Fenstern und rostrotem Holzanstrich nordischen Charme versprüht. Pünktlich zur Saison wurde der neue Trakt fertig. Das Mobiliar ist so unkoventionell wie die Speisekarte und Flair des Hauses. Chaiselongues aus Grossmutters Zeiten, Weichholzmöbel und Fundstücke vom Flohmärktn – in dem gemütlichen Ambiente verweilt man gern.

Die Einrichtung trägt die sehr individuelle Handschrift von Hanny Klodt. Die Hausherrin hat sich mit dem Radlercafe einen Traum erfüllt. “Ich habe mich gleich in das Haus verliebt, als ich es entdeckt habe”, sagt die aus Norderney stammende Insulanerin. 1991 erwarb Sie das Gebäude gemeinsam mit Ihrem Mann Wilfried. Die zur gastronimischen Nutzung erforderlichen Genehmigungsverfahren zogen sich behördenbedingt etwas in die Länge. 1996 war es dann soweit: Das Cafe öffnete seine Pforten und entwickelte sich vom Geheimtipp zum beliebten, stark frequentierten Ausflugsziel. Im Frühjahr sei der Ansturm der Gäste um Pfingsten kaum zu bewältigen gewesen, sagt Hanny Klodt. Ein überregional erscheinendes Frauenmagazin hatte die Gaststätte an der Störtebekerstrasse 15 in einer Reisereportage als “besten Tipp” empfohlen.
Die gute Resonanz ist nicht zuletzt auf die kulinarischen Spezialitäten des Hauses zurückzuführen. Neben den hausgebackenen Obstkuchen gibt es noch Leckerbissen vom heimischen Herd: selbstgebackenes Brot, Marmeladen und zwei täglich wechselnde Mahlzeiten. In der Küche des Familienbetriebes führen Hilke Klodt, die Tochter des Hauses, und ihr Freund Marco Wall das Regiment.

Wem nach einem beschaulichen Nachmittag und Abend die Beine schwer geworden sind für eine Weiterfahrt, der hat die Möglichkeit, sein müdes Haupt in einem der vier gemütlichen Gästezimmer zur Ruhe zu legen. Am nächsten Morgen wartet dann ein nahrhaftes und liebevoll bereitetes Frühstück auf den Gast. Zudem steht jeden Samstag und Sonntag ab 9 Uhr das Landfrühstück mit Tee und Kaffee “satt” auf dem Programm, für das um vorherige Anmeldung gebeten wird.

 

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